Methodencurriculum

Für die Grundschule gibt es ein auf die einzelnen Schuljahrgänge ausdifferenziertes Methodencurriculum.

An vier festgelegten Tagen im Jahr (jeweils dienstags nach den Herbst-, Halbjahres- und Osterferien sowie am 2. Dienstag nach den Sommerferien) finden in der Zuständigkeit der Klassenlehrkräfte Methodentage auf der Grundlage des nachfolgend dargestellten Methodencurriculums statt. Neben den Klassenlehrern sind auch die Fachlehrer in der Verantwortung, dieses methodische Repertoire der Kinder zu sichern, zu fördern und weiter auszubauen.

Klasse 1:

Handwerkliche Grundtechniken einüben (Ausschneiden, kleben, lochen, abheften etc.)
Ordnung am Arbeitsplatz halten (Ranzen/Mäppchen packen, Arbeitsplatz aufräumen etc.)
Das kleine Einmaleins des Kreisgesprächs (Übung, Regelklärung, Wort weitergeben, Blickkontakt etc.)
Freies Erzählen und Berichten üben

Klasse 2:

Das kleine Einmaleins der Arbeitsplanung (Fallbeispiel, Stundenplanung, Tagesplan, Wochenplan, etc)
Heftseiten übersichtlich gestalten (Seite kritisieren, Seite gestalten, Regeln erklären etc.)
Aktives Zuhören und Nacherzählen trainieren (Stille Post, Doppelkreis, mitschreiben, Spickzettel etc.)
Regeln für die Gruppenarbeit entwickeln (Gestörte GA analysieren, Regelplakat erstellen etc.)

Klasse 3:

Unterstreichen und markieren üben (Mit Lineal unterstreichen, gezielt markieren etc.)
Im Text/Buch rasch etwas finden (Problemskizze, suchen im Text, Nachschlagen, Bibliothek etc.)
Überzeugend Argumentieren und Vortragen lernen (Problemskizze, Begründungsspiel, Argumentationskette etc.)
Gruppenrollen klären und wahrnehmen (Rollenspiel, Rollenanwendung, Feedback etc.)

Klasse 4:

Lernkärtchen herstellen und damit üben (Lernkärtchen erstellen, üben)
Einfache Strukturmuster entwickeln (Tabelle, Diagramm, Spickzettel, Fließschema)
Gruppenarbeitsfahrplan erstellen und anwenden (Arbeitsplan entwerfen, Schritte klären etc.)
Kooperative Präsentationsformen einüben (Regelplakat, Tandem-/Gruppenpräsentation)