Beratungskonzept

Die systemische Beratung ist ein kooperativer, ressourcenorientierter Ansatz, der nicht nach den Ursachen des Problems forscht, sondern gemeinsam mit dem Ratsuchenden nach Zielvorstellungen und neuen Handlungsperspektiven sucht.

Die Grundannahme ist, dass, wer ein Problem hat, auch eine Lösung dafür hat. Der Berater ist also nicht Problemlöser, sondern hilft dem Ratsuchenden durch Aufdeckung seiner Möglichkeiten Lösungen zu finden.

Die Einzelfallberatung von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer wird ergänzt durch diagnostische Arbeit bei Lernschwächen und Unterrichtsstörungen sowie durch konzeptionelle Arbeit im Rahmen der Schulentwicklung. Auf Lernprogramme wird zurückgegriffen.

Beratung erfolgt durch die Lehrkräfte, Beratung in besonderen Fällen erfolgt auch durch den an der Schule tätigen Beratungslehrer. Die Schwerpunkte im Aufgabenfeld des Beratungslehrers werden in der Gesamtkonferenz abgestimmt, so dass auf Wünsche des Kollegiums und auf aktuelle Ereignisse angemessen reagiert werden kann.

Beratungslehrer sind ein niedrigschwelliger Ansatz, Hilfen bei Fragen und Problemen im Bereich Schule und Erziehung anzubieten. Die Beratung findet in der Schule statt. Beratungslehrer sind dem schulpsychologischen Dienst vorangestellt.

Übergang zur weiterführenden Schule

Ab dem Schuljahr 2015/16 entfallen die Trendempfehlungen für die 4. Klassen. Die Klassenlehrer werden zwei protokollierte Bilanzgespräche (Februar und Mai) für eine ausführliche Beratung bezüglich des weiterführenden Schulbesuchs anbieten. Der Beratungslehrer steht für weitergehende Fragen zur Verfügung.